No means No – preventing violence against women with disabilities

Wendo Marburg e.V. ist Partnerin in dem EU-Projekt "No means No – preventing violence against women with disabilities” (2020-2021).

Bausteine des Projektes sind:

  • die Durchführung von Selbstbehauptungsworkshops für Frauen mit Behinderungen,

  • die Schulung von Trainerinnen in der Arbeit mit Frauen mit Behinderungen

  • Erstellung von barrierefreien Informationsmaterialien

  • der Ausbau von lokaler und europaweiter Vernetzung.

Im zweiten Projektjahr 2021 sind alle Partnerinnen aus Deutschland, Polen, Frankreich und Belgien fest entschlossen, trotz der aktuellen Herausforderungen möglichst vielen Frauen mit Behinderungen feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung zugänglich zu machen.

 

This project was funded by the European Union’s Rights, Equality and Citizenship Programme (2014-2020).

 

Wendo-Workshops für Frauen mit Behinderungen

Wendo Marburg e.V. führt Wendo-Workshops für Frauen mit verschiedenen Behinderungen im Rahmen des Projektes durch:

 

Informationsmaterial

Ein Leitfaden zu Empowerment und Gewaltprävention für Frauen mit Behinderungen ist entstanden. Die Broschüre „Nein heißt Nein. Ein Leitfaden für Frauen mit Behinderungen“ richtet sich an Frauen, die noch keinen Kurs besuchen konnten oder das erlernte Wissen auffrischen wollen.

Der Leitfaden enthält Informationen und Tipps zum Umgang mit Gewalt: Was ist überhaupt Gewalt? Was kann ich tun, wenn jemand meine Grenzen verletzt? Vor welchen besonderen Herausforderungen stehe ich als Frau mit Behinderungen?

Teil des Leitfadens sind auch gesammelte Erfolgsgeschichten von Frauen mit Behinderungen.

 

Titelseite der Broschüre

Den Leitfaden gibt es als:

Sowie in:

Englischer Leichter Sprache (pdf und Druckversion), polnischer Leichter Sprache und schwerer Sprache (Druckversion) und französischer Sprache (Druckversion und Hörfassung)

 

 

 

Geschlechtsbezogene Gewalt bekämpfen

Mit dem EU-Projekt „No means No!“ baut Wendo Marburg e.V. die inklusive Arbeit aus und leistet damit einen wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Frauen mit Behinderung sind 2-3-mal häufiger von Gewalt betroffen als Frauen ohne Behinderung. Das zeigt, wie wichtig es ist zu handeln. Sowohl die UN-Behindertenrechtskonvention als auch die Istanbul-Konvention als rechtsverbindliche Verträge fordern die aktive Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt und deren Prävention. Feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

 

 

Partnerinnen in dem EU-Projekt "No means No"

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